
Die Arbeitsplattform |
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Die Idee und der BauVom Ärgernis zu einer praktischen Lösung „Seit einiger Zeit hatte ich mich geärgert, dass wir bei unseren Arbeitseinsätzen an der Strecke unser Werkzeug und das Schnittgut immer von Hand von und bis zur Sammelstelle, meistens an den Bahnhöfen, tragen mussten. Aus dieser „Not" heraus reifte die Idee, eine selbstfahrende Arbeitsplattform zu bauen, die schnell in transportable Einzelteile zerlegt, auf einem Autoanhänger transportiert werden kann. Folgendes Anforderungsprofil sollte erfüllt werden:
Als schwierig sollte sich die Suche nach geeigneten Radsätzen erweisen. Erst nach Ober einem Jahr ist es über einen befreundeten Eisenbahnverein gelungen, Radsätze und passende Lager einer ehemaligen schmalspurigen Sägewerkslore zu erhalten. Ein Schlosser erweiterte dann die Spurweite auf Normalspur. Als nächstes fertigte ein Zimmermann aus ausgewähltem, gut gelagertem Holz die beiden Tragerbalken für den Rahmen. Der darauf liegende Plattformboden besteht aus 28 mm starken, miteinander verschraubten Bohlenbretter. Einige schlaflose Nächte bereitete der Antrieb und die Kraftübertragung. Dank Unterstützung eines Eisenbahningenieurs, eines Motorenspezialisten und eines Elektrikers hatte sich herausgestellt, dass ein 750 Watt Drehstrom-Kegelgetriebemotor und Kraftübertragung auf die Achse mittels Doppelkeilriemen das Anforderungsprofil erfüllen müsste. Die Keilriemenspannung erfolgt ganz einfach durch Verstellen einiger Schrauben. Vervollständigt wird die Ausstattung durch Keilriemenabdeckung und separater Bremse. Die Stromversorgung für den Antriebsmotor und andere für die Streckenpflege benötigten Elektrogeräte, wie Heckenschere, erfolgt durch ein Stromaggregat, das durch eine belüftete Abdeckung geschützt ist. Zum Schluss erhielt das Fahrzeug einen gelben Anstrich. Was niemand geglaubt hat, funktioniert tatsächlich. Die Arbeitsplattform hat in vielen Arbeitseinsätzen nie versagt."
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